Reine ätherische Öle: So prüft doTERRA nach CPTG®
Für ätherische Öle gibt es keinen gesetzlichen Reinheitsstandard. „100 % naturrein“ auf dem Etikett darf fast jeder schreiben. doTERRA hat deshalb ein eigenes Prüfverfahren entwickelt: CPTG – Certified Pure Tested Grade®. Hier erfährst du, was dahintersteckt, welche acht Tests jede Charge durchläuft und woran du reine ätherische Öle erkennst.
Warum Reinheit bei ätherischen Ölen alles entscheidet
Ein ätherisches Öl ist ein hochkonzentrierter Pflanzenextrakt – und genau deshalb anfällig für Verfälschung. Wird es mit günstigeren Ölen gestreckt, mit synthetischen Duftstoffen „aufgebessert“ oder bei der Destillation verunreinigt, bleibt der Geruch oft ähnlich. Die Wirkung aber nicht: Rückstände, Schwermetalle oder Keime können Haut und Atemwege reizen oder die erwartete Wirkung ins Gegenteil kehren.
Weil kein unabhängiger Standard existiert, prüft doTERRA selbst – und lässt prüfen: Neben den eigenen Laboren testen unabhängige Drittlabore jede Charge. Das CPTG-Verfahren stellt sicher, dass ein Öl rein (keine Fremdstoffe), echt (die richtige Pflanzenart und -herkunft) und wirksam (das richtige Verhältnis der Inhaltsstoffe) ist. Geprüft wird nicht nur das Öl, sondern auch Verpackung und Haltbarkeit.
Wie die Öle überhaupt entstehen, zeigt unsere Seite zur Herstellung der doTERRA Öle.
Drei Prüfpunkte auf dem Weg in die Flasche
CPTG ist kein einmaliger Test, sondern eine Kette. Dieselbe Charge wird an drei Stationen untersucht – so fällt auf, wenn unterwegs etwas verändert oder verwechselt wurde.
Direkt nach der Destillation
Noch am Ort der Gewinnung wird die chemische Zusammensetzung des frischen Öls bestimmt. Das Ergebnis ist der „Fingerabdruck" dieser Charge.
Im Produktionszentrum
Beim Eintreffen wird erneut getestet: Ist es dasselbe Öl, das vor Ort geprüft wurde? Dazu kommen mikrobielle Tests und Schwermetallanalysen.
Nach der Abfüllung
Stichproben aus den fertigen Flaschen durchlaufen ein drittes Mal das Verfahren. Erst dann darf die Charge das CPTG-Siegel tragen und wird freigegeben.
Die 8 Testverfahren im Überblick
Früher reichte eine Gaschromatographie, um Verfälschungen zu finden. Heute sind synthetische Nachbildungen so gut, dass mehrere Methoden kombiniert werden müssen. Jede Charge durchläuft diese acht Prüfungen.
Organoleptische Prüfung
Aussehen, Geruch, Farbe und Konsistenz werden von erfahrenen Destillateuren bewertet – der erste Hinweis, ob mit einem Öl etwas nicht stimmt.
Mikrobielle Tests
Eine Probe wird auf sterilem Nährmedium inkubiert. So zeigen sich Bakterien, Pilze, Schimmel oder Viren – geprüft beim Eingang und nach der Abfüllung.
Gaschromatographie (GC)
Das verdampfte Öl wird in einer langen Säule in seine Einzelbestandteile getrennt. So wird sichtbar, welche Verbindungen enthalten sind.
Massenspektrometrie (MS)
Die getrennten Bestandteile werden ionisiert und gewogen. Zusammen mit der GC ergibt das die genaue Mengenverteilung – die Basis für Wirksamkeit.
FTIR-Spektroskopie
Infrarotlicht durchleuchtet die Probe; das Absorptionsmuster wird mit einer Datenbank hochwertiger Referenzöle verglichen. Sichert die gleichbleibende Qualität.
Chiralitätsprüfung
Viele Moleküle gibt es als „linke" und „rechte" Hand. In der Natur überwiegt eine Form, im Labor entstehen beide zu gleichen Teilen – so werden synthetische Zusätze enttarnt.
Isotopenanalyse
Das Verhältnis der Kohlenstoff-Isotope 12C und 13C hängt vom Anbauort ab. Weicht ein Bestandteil ab, wurde das Öl gestreckt oder stammt nicht aus der angegebenen Region.
Schwermetalltests (ICP-MS)
Per induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie wird die Probe in ihre Elemente zerlegt. Richtig destilliertes Öl enthält keine Schwermetalle.
Ein Blick ins Labor
GC/MS
Trennung und Wägung der Einzelbestandteile – das Herzstück jeder Analyse.
FTIR
Infrarot-Fingerabdruck im Vergleich mit Referenzproben.
Chiralität
Links- oder rechtsdrehend? Verrät synthetische Herkunft.
Isotopenanalyse
Das Kohlenstoff-Verhältnis zeigt, woher die Pflanze stammt.
CPTG in drei Minuten erklärt
Das offizielle doTERRA-Video zum Prüfverfahren – auf Deutsch.
Was CPTG für dich bedeutet
Du bekommst, was draufsteht
Lavendel ist Lavandula angustifolia, nicht Lavandin. Weihrauch ist Boswellia – ohne Streckmittel. Jede Flasche trägt die Chargennummer der geprüften Partie.
Sicher in der Anwendung
Frei von Schwermetallen, Keimen und synthetischen Zusätzen. Was du beim Auftragen, Diffusen oder Einnehmen beachten solltest, steht unter Sichere Verwendung.
Gleichbleibende Qualität
Die FTIR-Datenbank sorgt dafür, dass dein Pfefferminzöl heute so riecht und wirkt wie das vor zwei Jahren – unabhängig von Ernte und Jahrgang.
CPTG-geprüfte Klassiker
Lavendel, Pfefferminze, Zitrone und Weihrauch – die vier Öle, mit denen die meisten starten. Original doTERRA, Versand aus Deutschland.
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doTERRA Lavendel – Lavandula angustifolia – Lavender
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Reine ätherische Öle erkennen: Worauf du achten solltest
„Reine ätherische Öle“ ist kein geschützter Begriff. Weder in Deutschland noch in der EU gibt es eine Behörde, die Reinheit und Zusammensetzung ätherischer Öle vor dem Verkauf prüft. Ein Blick auf Etikett und Hersteller hilft trotzdem weiter.
Botanischer Name und Herkunft
Seriöse Öle nennen die Pflanzenart lateinisch (z. B. Mentha piperita) und den Pflanzenteil. Fehlt der botanische Name, lässt sich nicht einmal sagen, welche Pflanze destilliert wurde. doTERRA gibt zusätzlich das Herkunftsland an – mehr zu den Anbauregionen auf der Seite Herstellung der doTERRA Öle.
Prüfbericht statt Versprechen
Bei CPTG-geprüften Ölen lässt sich über die Chargennummer der GC/MS-Bericht einsehen. Ein Hersteller, der seine Analysen offenlegt, hat nichts zu verbergen. Vorsicht bei Begriffen wie „therapeutische Qualität“ ohne nachvollziehbare Prüfung – sie sind rechtlich nicht definiert.
Preis und Plausibilität
Für ein Kilo Rosenöl braucht es mehrere Tonnen Blütenblätter; für Zitronenöl reichen die Schalen von rund 45 Zitronen pro 15-ml-Flasche. Wenn alle Öle eines Anbieters gleich viel kosten, stimmt etwas nicht. Die Grundlagen – Gewinnung, Konzentration, Lagerung – erklären wir unter Was sind ätherische Öle?
Warum wir ausschließlich doTERRA führen
Als unabhängiger doTERRA Partner haben wir uns bewusst auf einen Hersteller festgelegt, dessen Prüfverfahren dokumentiert und von Drittlaboren bestätigt ist. Als Vorteilskunde bekommst du dieselben Öle dauerhaft 25 % günstiger.
Häufige Fragen zu CPTG und Reinheit
Was bedeutet CPTG bei doTERRA?+
CPTG steht für Certified Pure Tested Grade® – das Prüfverfahren von doTERRA. Jede Charge wird an drei Stationen (nach der Destillation, im Produktionszentrum, nach der Abfüllung) mit acht Testmethoden auf Reinheit, Echtheit und Zusammensetzung untersucht, auch durch unabhängige Labore.
Ist CPTG ein offizielles Zertifikat?+
Nein. Es gibt keine staatliche Zertifizierung für ätherische Öle. CPTG ist ein eingetragener Qualitätsstandard von doTERRA, der durch Prüfungen in eigenen und unabhängigen Drittlaboren abgesichert wird. Die Ergebnisse sind über die Chargennummer der Flasche einsehbar.
Welche Tests durchläuft ein doTERRA Öl?+
Organoleptische Prüfung, mikrobielle Tests, Gaschromatographie, Massenspektrometrie, FTIR-Spektroskopie, Chiralitätsprüfung, Isotopenanalyse und Schwermetalltests (ICP-MS).
Woran erkenne ich reine ätherische Öle?+
Am botanischen Namen und Pflanzenteil auf dem Etikett, einer Herkunftsangabe, einer Chargennummer mit abrufbarem Prüfbericht und an plausiblen Preisunterschieden zwischen den Ölen. Begriffe wie „naturrein" oder „therapeutische Qualität" allein sind keine Garantie.
Sind doTERRA Öle zur Einnahme geeignet?+
Einige doTERRA Öle sind als Nahrungsergänzung gekennzeichnet und können nach Packungsangabe eingenommen werden. Nicht jedes ätherische Öl ist dafür geeignet – bitte die Hinweise auf der Flasche und unsere Seite zur sicheren Verwendung beachten.
Kann ich die Prüfergebnisse einer Flasche einsehen?+
Ja. Jede doTERRA Flasche trägt eine Chargennummer, über die Herkunft und GC/MS-Analyse nachvollzogen werden können.



